Der Ursprung der Jack-o'-Lantern

Der Kürbis ist das bekannteste Symbol für Halloween, und da Kürbisse orange sind, ist Orange zur traditionellen Halloween-Farbe geworden. Auch das Schnitzen von Kürbislaternen ist eine Halloween-Tradition, deren Ursprung sich bis ins alte Irland zurückverfolgen lässt.

Einer Legende zufolge war ein Mann namens Jack sehr geizig, ein Trunkenbold und liebte Streiche. Eines Tages überlistete Jack den Teufel auf einem Baum und schnitzte dann ein Kreuz in den Baumstumpf, um den Teufel einzuschüchtern, damit dieser sich nicht heruntertraute. Anschließend diskutierten Jack und der Teufel über das Gesetz, woraufhin der Teufel versprach, Jack mit einem Fluch zu belegen, der ihn vor Sünden bewahren sollte, damit er vom Baum herunterkommen durfte. So konnte Jack nach seinem Tod weder in den Himmel noch, weil er den Teufel verspottet hatte, in die Hölle gelangen. Er musste daher bis zum Jüngsten Tag mit seiner Laterne umherirren. Daher wurden Jack und die Kürbislaterne zum Symbol des verfluchten, umherirrenden Geistes. Um diese Geister am Vorabend von Halloween zu vertreiben, schnitzen die Menschen Rüben, Rote Bete oder Kartoffeln in Form eines gruseligen Gesichts, das die Laterne mit Jack darstellt – daher der Name Kürbislaterne (Jack-o'-Lantern).

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In einer alten irischen Legende wird eine kleine Kerze in eine ausgehöhlte Rübe gesteckt, die „Jack Lantern“ genannt wird. Aus dieser alten Rübenlampe entwickelte sich die heutige Kürbislaterne, der Jack-O-Lantern. Man sagt, dass die Iren kurz nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten feststellten, dass Kürbisse sowohl vom Anbau als auch vom Schnitzen her besser geeignet sind als Rüben. Da Kürbisse im Herbst in den USA häufiger vorkommen als Rüben, wurde der Kürbis zum beliebtesten Halloween-Element. Wenn die Leute in der Halloween-Nacht Kürbislichter in ihre Fenster hängen, bedeutet das, dass Kinder in Halloween-Kostümen an den Türen klingeln und Süßigkeiten sammeln kommen werden.


Veröffentlichungsdatum: 28. Oktober 2022