Das Hauptmaterial eines Regenmantels ist ein speziell wasserabweisend behandeltes Gewebe. Viele Regenmäntel bestehen aus einer Mischung von zwei oder mehr der folgenden Materialien: Baumwolle, Polyester, Nylon und/oder Viskose. Regenmäntel können auch aus Wolle, Wollgabardine, Vinyl, Mikrofasern und Hightech-Geweben gefertigt sein. Je nach Gewebeart wird das Gewebe mit Chemikalien und chemischen Verbindungen behandelt. Zu den wasserabweisenden Materialien gehören Harze, Pyridinium- oder Melaminkomplexe, Polyurethan, Acryl, Fluor oder Teflon.
Baumwolle, Wolle, Nylon und andere Kunstfasern werden mit Harz beschichtet, um sie wasserdicht zu machen. Wollige und günstigere Baumwollstoffe werden in Paraffinemulsionen und Salzen von Metallen wie Aluminium oder Zirkonium getaucht. Hochwertigere Baumwollstoffe werden in Pyridin- oder Melaminkomplexen behandelt. Diese Komplexe bilden eine chemische Verbindung mit der Baumwolle und sind extrem haltbar. Naturfasern wie Baumwolle und Leinen werden in Wachs getaucht. Synthetische Fasern werden mit Methylsiloxanen oder Silikonen (Wasserstoffmethylsiloxanen) behandelt.
Neben dem Stoff bestehen die meisten Regenmäntel aus Knöpfen, Garn, Futter, Nahtband, Gürteln, Besätzen, Reißverschlüssen, Ösen und Besätzen.
Die meisten dieser Komponenten, einschließlich des Stoffes, werden von externen Zulieferern für die Regenmantelhersteller gefertigt. Die Hersteller entwerfen und produzieren den eigentlichen Regenmantel.
Veröffentlichungsdatum: 02. März 2023